Links und Rechts des Schinenstranges

Alles Einsteigen, Türen schließen!

Skara!
Der fahrdienstleiter  hebt den Signalstab und langsam setzt sich der Zug in Bewegung. Nach ungefähr 600 Meter passieren wir das 100 Jährige Betriebs Gelände. Es war einst ein vollständiges Bw. Mit Werrkstadt, Schmiede und Waggontischlerei wo keine Aufgabe zu groß war. Nunmehr hausst hier der Museumsverein welcher ungefähr die gleichen Aufgaben durchführt wenn auch in etwas kleineren Umfang. Gleich hinter der Werkstadt biegt das so genannte “Ostaspåret“ (Käsegleis) nach rechts ab wo wir einst Passagiere zu der „Käsemess“ die heutezutage nur eine schöne Erinnerung der Bewohner Skaras ist fuhren. Heutzutage kommt es vor dass wir in Charterzügen Gäste von und zu  den verschiedenen Veranstaltungen transportieren. Wir nehmen jedoch das Hauptgleis und fahren weiter gegen Lundsbrunn.

Tveta!

Hier kommt der erste richtige haltepunkt entlang der Strecke. In der nähe führt ein Naturpfad zu den resten einer alten Festung aus den 13. Jahrhundert sie wurde in den schriften abwechselnd Nabbeborg, Tveta borg oder auch Skara borg genannt. Man weiss nicht wann oder von wem die Burg erbaut wurde. Heutzutage sieht man nur einige schwache Spuren der ehemaligen Burg.
Myråsen!

Mitt 124 Meter über den Mehr ist dies der höchste Punkt der Strecke, nur der einstige Endbahnhof Gårdsjö der Västergötland – Göteborgs Järnvägar lag einst höher. Früher gab es hier ein Anschlussgleis das von der ”Eiervereinigung” beidem Verladen von geschlossenen Güterwagen mit frische Eier verwendet wurde. Damals gab es hier u.a.Geschäft, Molkerei und Schmiede. Der Nahmen kommt vom Hof Myråsen (Ameisenhügel) wo nunmehr Myråsensens Reiterverein herscht.
Skogsmark!

Aber was ist den das auf der einen Seite ein blechener Elch auf der anderen noch eine Eisenbahn? Die Eisenbahn ist SPNJ mit 600 mm Spurweite. SPNJ steht für Skogsmarks Dreikäsehohe Eisenbahn) und des öfteren kann man den Besitzer zusehen wie er mit seinen eigenen Zug winkend und lächlnd passiert

Dala kvarn!

Im Anschluß an dieser Haltestelle gibt es  eine Wassermühle aus den 19. Jahrhundert, ursprünglich lag hier eine Mühle aus den 16. Jahrhundert. Heutzutage wird die Mühle von einen Verein bedräut und an einen Sonntag im August jedes Jahres feiert man den Tag der Mühle wobei sie in betrieb ist. Da verkauft man Mehl wie in alten Zeiten. Im Anschluss zu der Mühle geht ein za. 3 km langer Naturpfad „Sörboleden“ durch eine Eiszeitravine und über 6 Brücken, vorbei an zwei Quellen, die eine sehr Eisenhaltig und entlang des Pfades kann man viele ungewöhnliche Pflanzen und Blumen  finden.

Lundsbrunn!

Die Geschwindigkeit wird langsam geringer und der Zug bleibt stehen. Wir sind im Bahnhof von Lundsbrunn angekommen. Hier gibt es die üblchen Bahngebäude mit Statiosnhaus und Gütermagazin, Laderampe und Anschlussgleis. An Verkehrstagen hält unser Kafe offen. Lundsbrunns ist in ganz Schweden als Kurort weltberühmt, und seit ungefähr 1720 kommen Leute  hierher um das sehr gesundheitsbringende Wasser der Odin Quelle zu geniessen. Heutzutage ist der Kurort in einer center für asylbewerber. In Lundsbrunn gibt es auch einen Golfkurs mit dazugehörigen Restaurant.